Wir suchen sechs politisch interessierte, aber noch unentschiedene Wähler/innen für die Wechselwähler-WG, in der sie sechs Wochen vor der Bundestagswahl den Wahlkampf mit Kommentaren, Videos und Aktionen begleiten. 6 Leute. 6 Wochen. 6 Entscheidungen. mehr
Die neuesten Bewerber
Hendrik, Köln
Ich bin Wechselwähler aus Überzeugung. Und darüber hinaus kann ich es schaffen, glaube ich, Leute zu erreichen, die sonst eigentlich überhaupt nicht wählen.
Nicole, Berlin
Insgesamt stehe ich allen Politikern und Parteien eher skeptisch gegenüber, daher entscheide ich meist, wenn ich vor der Wahlurne stehe, wen ich wähle. Ich gehöre also in die Wechsel-Wähler-WG
Ich bin die Richtige, weil ich gern Klartext rede und WG's liebe:-)
Mein Wahldilemma als Linker auf konservativen Abwegen: Zu schwarz für grün, zu gelb für rot, zu schlau für rosa. - Was tun?
Joachim, Suhl
Als Liberaler mit sozialen Wurzeln möchte ich meine Weg zum Kreuz dokumentieren und vermitteln.
Ralf, Hamburg
Die legitimierten Parteien wechseln Ihre Meinung auch – also tu ich es Ihnen gleich!!
Thomas Meisner, Berlin
Ich bin der Richtige für die Wechselwähler-WG, weil ich in der Lage bin, durch präzise, auf den Punkt formulierte Fragestellungen, eine auf Wissen basierende Wahlentscheidung zu befördern.
Christine, Berlin
Ich bin die Richtige für die Wechselwähler WG, denn ich bin kritisch, uneingefahren, schlau, politikinteressiert und schätze gute Gelegenheiten mich der Welt mitzuteilen.
Maximilian, München
Ich bin der Richtige für die Wechselwähler WG, weil ohne mich, als Prototypen des Wechsel-Wählers, die WG einfach keinen Sinn ergibt.
Marco, München-Gräfelfing
Politik geht uns alle an, Politik muss transparenter werden und die Leute müssen wissen für wen sie zur Wahlurne gehen sollen. Dafür will ich mich einsetzen. Wer mitreden will, muss wählen gehen
Roland, Mönchengladbach
Ich werde mich bei den kommenden wahlen von meiner rolle als treuer stammwähler verabschieden und mit pochendem herzen die andere mannschaft wählen.
Monika, Düsseldorf
Ich bin die richtige für die Wechsel-Wähler weil - Politik bis jetzt nicht wirklich zu meinen Interessen gehörte und eher der langweilige Teil der Nachrichten war und das will ich endlich ändern und somit die Politik auch den anderen in meinem Alter interessanter zu machen.
Lena, Stuttgart
Für die Wechselwähler-WG bin ich die genau richtig, weil ich politisch interessiert bin und mich sowohl beruflich als auch privat für Andere und die Allgemeinheit einsetze - und weil sowas sicher viele schreiben: ich will es wirklich sehr!
Markus, Jena
Politik braucht unkalkulierbare und wechselwillige Wähler - ich bin
gespannt, wer uns im Herbst wirklich zuhört.
Anselm, Erfurt
Ich bin der Richtige für die Wechselwähler-WG, weils mir egal ist, ob ich drin bin oder nicht, ich gehe trotzdem wählen, wen ich für richtig halte. So.!.
Miko, Schwerin
Ich denke, dass vor allem in letzter Zeit in der Politik eine Menge Entscheidungen getroffen und Ideen geäußert wurden, die teilweise von Inkompetenz zeugen.
Ich möchte an diesen Stellen ansetzten und Fragen stellen und meine Meinung dazu sagen.
Lukas, Langenau
Ich bin der Richtige, weil ich mit viel Engagement etwas bewirken will!
Alexander, Flensburg
Ich bin das richtige Wechsel-Wähler-WG Mitglied, weil ich politisch interessiert bin und mit dem Gedanken spiele einer Partei beizutreten. Ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher welcher und beobachte daher sämtliche großen Parteien und kann so neutrale und fundierte Bemerkungen über den Wahlkampf der einzelnen Parteien abgeben.
Sascha, Reutlingen
Ich bin der Richtige für die Wechselwähler - WG, weil auch ich so einen aktiven Beitrag dazu leisten kann, junge Menschen wieder für Politik zu engagieren.
Nadine, Fulda
Ich bin genau die Richtige für die Wechsel-Wähler-WG, weil ich den Laden mal so richtig aufmischen werde! Im positiven und informativen Sinne natürlich :)
Dirk, Berlin
Ich gehöre in die WG weil ich mitreden will und eine Stimme habe!
Eberhard, Karlsruhe
ich bin der Richtige, weil meine Ideologie Vernunft heißt und ich zu
überzeugen aber nicht zu überreden bin!
Daniel, Offenbach am Main
Ich bin mutig, dynamisch, engagiert und selbstbewusst – eben so wie deutsche Bildungspolitik sein müsste! Politiker, überzeugt mich – ich überzeuge den Rest!
Christof, Stuttgart
Klar gehöre ich in die Wechsel-Wähler-WG: Ich bin jung, motiviert und als kreativer und politisch interessierter Medienwirtschaftsstudent bestens für die WG gewappnet!
Markus, Halle
Wechselwähler, Ja! Aber nicht aus einer Laune heraus, sondern mit Bedacht. Für mich zählt ein spannender Weg und ein optimales Endergebnis.
Marc, München
Genau der Richtige für die Wechselwähler-WG bin ich weil,
ich zwar SPD-Mitglied bin, aber diese selten wähle und diesmal wegen der Zensursulagesetze gar nicht.
Torben, Kirchen
Wechselwähler aus Überzeugung wider der Borniertheit: "Hab ich immer gewählt, ich lebe noch, also kanns nicht schlecht sein." zugunsten der Offen- und Freiheit des Wechselwählens.
Jetzt geht´s ans Eingemachte. Heute trifft sich zum ersten Mal unsere Jury! Die wird es nicht leicht haben- bei so vielen Bewerbern und Bewerberinnen- erst recht nicht, wenn es dann ganz bald darum geht die besten 6 auszuwählen…
Wer noch mitmachen möchte: Schnell registrieren, noch ist alles offen!
Die jüngste Allensbach-Analyse hat ein nettes, kleines Paradoxon aufgedeckt. Die Menschen in Deutschland wollen den Wechsel, gleichzeitig scheint aber keine Partei so richtig von dieser gefühlten Unzufriedenheit zu profitieren. Sie scheint zu diffus, zu wenig greifbar zu sein, sie findet keinen politischen Ausdruck. Renate Köcher vom Allensbacher Institut für Demoskopie nennt dieses Phänomen treffend “nüchterne Wechselstimmung”.
Schauen wir genauer hin: Die Wechselstimmung im Lande ist mit 58 Prozent höher als bei der letzten großen Wechselwahl 1998 (51 Prozent). Das überrascht. Die Deutschen scheinen in der Tat ein großes Unbehagen mit der Großen Koalition zu haben. Das Widersprüchliche: Viele Wähler wissen nicht, wie sie ihre Wechselgefühle kanalisieren sollen. Betrachtet man die Umfragewerte der letzten Monate, dann fällt auf, wie stabil die Werte der Parteien sind. Nichts bewegt sich, keine großen Ausschläge nach oben, keine nach unten. Und das inmitten von umwälzenden Zeiten.
Wechsel: ja, wissen wohin: nein. Das ist der Kern der politischen Stimmung von Millionen von Menschen in diesem superwahljahrgezeichneten Land. Man möchte ihnen zurufen: Kommt in die Wechselwähler WG!
Morgen früh schicken wir unsere Ute ans Mikro. Bei den RadioFritzen am Morgen gegen 9:20 Uhr könnt Ihr Sie live OnAir hören und das Neueste aus der Wechselwähler WG erfahren. Neue Kandidaten? Castingfinale? Party? Wer weiss…
Reinhören! Entweder über den Livestream oder über ein Rundfunkempfangsgerät auf UKW 102,6 MHz oder Kabel 89,85 MHz (Berlin).
PS: Radio Fritz wird auch künftig ein Auge Ohr auf uns haben!
Die Europawahl hat es gezeigt. Die Zahl der Stammwähler nimmt ab, nur 72 % blieb bei der altbewährten Parteibindung und jeder vierte wechselte das Lager. Eine Entwicklung, die diesmal besonders die SPD getroffen hat. Aber auch die anderen Parteien müssen sich durch die wechselnde Wählergunst neu orientieren.
Interessant ist der Artikel von Peter Fahrenholz in der Süddeutschen Zeitung zu neuen Koalitions-Optionen:
Die Wechselwähler-WG: Ab sofort nicht nur online, sondern auch On-Air!
Radio Fritz (rbb) wird in Zukunft über die Wechselwähler-WG berichten. Unser Konzept hat den Berlin-Brandenburg-Sender überzeugt. Interessant ist für Fritz besonders der interaktive Charakter der Wechselwähler-WG. Die Online-Community meinfritz.de bekommt Gelegenheit, sich aktiv ins WG-Geschehen einzumischen. Wir freuen uns!
2009 ist ein Superwahljahr und das gleich in dreifacher Hinsicht. Erstens: So viele Wahlen, die Deutschen betreffend, gab es seit 15 Jahren nicht mehr. Zweitens: Wahlkampf ist im Internet angekommen. (CDU gibt’s bei „Youtube“, „Twitter“ u.A. bei SPD und FDP, Grüne lassen von Parteitagen „bloggen“) Drittens: Wechselwähler werden immer begehrter!
Die Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung (DGfW e.V.) hat im Mai die bisher größte nationale Wahlstudie gestartet. Das erklärte Ziel ist eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie verändern Wechselwähler die repräsentative Demokratie? Die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher von der Goethe-Universität Frankfurt: „Die mobilere Wählerschaft stellt eine hoch komplexe Herausforderung dar - mit potenziell weitreichenden Konsequenzen für die repräsentative Demokratie in Deutschland“. (iwd)
Wir Netzdemokraten gehen mit unserer Wechselwähler-WG nicht ganz soweit. Dennoch wirft unser Projekt einen neuen Blick auf das Phänomen Wechselwähler. Auf ganz praktische Art und Weise, per Internet mit all seinen Möglichkeiten, soll erfahrbar gemacht werden, was Wählerinnen und Wähler zum Wechsel bewegt. Gemeinsamkeiten mit der Wahlstudie liegen auf der Hand: Der Wechselwähler mit seinem unentschlossenen Wahlverhalten steht im Mittelpunkt.