Freitagsfrage: Ist eine hohe Wahlbeteiligung wichtig?
24. September 2009 um 16:39 Uhr von AnselmeEine hohe Wahlbeteiligung kann vieles ausdrücken: Wahlpflicht, allgemeines politisches Interesse, allgemeine Unzufriedenheit. Aber ist sie nötig für eine Demokratie?
Ich denke: Nein. Ich selbst bin ein Verfechter der These, dass man niemandem Entscheidungen aufzwingen kann, aber jedem Gelegenheit geben muss, sich zu entscheiden. Meine Stimme bekommt immer mehr Gewicht, je weniger Leute wählen gehen. Warum sollte ich also für eine hohe Wahlbeteiligung sein? Immerhin beschneide ich damit meinen Einfluss.
Jedoch - vielleicht gehen ja viele nicht wählen, die meiner Meinung - und damit selbstnatürlich der richtigen - sind. Also doch lieber hohe Wahlbeteiligung?
Die Personen, die gerade mit mir im Bett liegen sagen:
ja, würd ich sagen ja, eindeutig, joah. (Wir liegen in einem breiten Bett)
Ich stehe dem weiterhin recht indifferent gegenüber und denke: Je mehr wählen desto besser, aber wenn nicht viele wählen, hat es keine Auswirkungen, außer ein wenig Frustration.










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Am 25. September 2009 um 14:29 Uhr
Frustration über eine niedrige Wahlbeteiligung gibt’s aber auch bloß in Deutschland, und hier auch nur bei den Parteien weil die dann halt weniger Geld vom Staat bekommen.