Piratenbraut vs. Do it yourself - Merchandising der Piratenpartei
26. September 2009 um 14:17 Uhr von EwaPiratenwoche in der Wechselwähler-WG. Und nachdem ich letzen Sonntag an unserem WG-Küchentisch über die Damen-Shirts der Piraten hergezogen habe, ist es nun meine Aufgabe das Merchandising der Piratenpartei zu beleuchten.
Letzten Samstag habe ich zum ersten Mal einen Piratenstand gesehen, vier Personen, defintiv unter 30, die aktiv Passanten am Eigelstein ansprachen. Ich war etwas verwundert, dass unter den vier Personen auch eine Frau war-wenn man den Artikeln über die Piraten glauben schenken darf, handelt es sich dabei doch eher um eine Partei, die vor allem für die Ü-18 und U-40 Männer mit besonderer Internetaffinität, interessant . Interessant ist auch das richtige Wort für das T-Shirt der Dame, welches den Aufdruck “Piratenbraut” hat. Piratenbraut das klingt in meinen Ohren nach Anhängsel/Deko: angefangen bei Zahnarztgattinen, weiter mit Spielerfrauen sind es jetzt also Piratenbräute. Ein Meilenstein der Emanzipation.
Dass es neben langweiligen und unispirierten auch gelungene Band-Shirts gibt, unumstritten, aber auf Partei-T-Shirts/-Polos treffen leider nur erstgenannte Punkte zu, zumindest kenne ich nur solche.
Wenn ihr Überzeugungsarbeit leisten wollt- nur zu!
Also weg von den T-Shirts hin zum Gesamtsortiment. Viele der Werbeartikel/-maßnahmen sind noch im Entwurfstatus oder zur Diskussion gestellt. Dies -ebenso wie das Rezept für Sauerteig um das Parteilogo zu backen, finde ich äußerst charmant. Dass CD-Rohlinge, USB-Sticks und Notebook-Folien als durchaus praktische und vor allem passende Werbemittel entdeckt wurden, war nicht anders zu erwarten. Die QR-Codes hingegen fallen für mich unter die Kategorie „Spielerei“ bzw. „Sachen, die die Welt nicht braucht“.
Die Piraten-Partei steckt noch in Kinderschuhen, vieles kann, nichts muss und wer auch immer eine Idee zur Popularitätssteigerung hat, ist herzlich willkommen.
Charmant trifft es.










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