Wechselwähler aus politikwissenschaftlicher Sicht - Interview mit Prof. Karl-Rudolf Korte

5. September 2009 um 17:53 Uhr von Paul


Teil 1/2 (zweiter Teil im Gesamtartikel)

Wer Karl-Rudolf Korte noch nicht gesehen hat, interessiert sich entweder nicht für Politik oder hat kein Fernseher. Ständig taucht der Professor der Uni Duisburg-Essen mit knapp-prägnanten Analysen auf der Mattscheibe auf: Im ZDF-Morgenmagazin, bei Frank Plasberg oder auf Phoenix. Im ZDF-Hauptstadtstudio habe ich ihn für ein kurzes Interview abgefangen. Wie passend, dass das Phänomen Wechselwähler genau in seinen Forschungsbereich fällt…

Im ersten Teil: Was sind Wechselwähler? Was Orientierungsnomaden? Welche politikwissenschaftlichen Erklärungsansätze gibt es? Was bedeutet die Erweiterung des Parteienspektrums für Wechselwahlverhalten? Sind Migranten oft Wechselwähler? Ist es ein jugendliches Phänomen?


Und im zweiten Teil: Was kann die SPD machen, um Wechselwähler zu gewinnen? Wie gehen neue politische Bindung via Web 2.0 und diagnostizierter Bindungsverlust zu den Parteien zusammen? Wer gewinnt die Bundestagswahl? Findet Wechselwahl nur innerhalb politischer Lager statt?

(Irgendwie habe ich ein sprachliches Nervositäts-Plural-Singular-Problem und hau gleich mehrmals den Fehler `raus, der einen garantiert durch jede Politikwissenschaftsprüfung fallen lässt. Jaja, es gibt nur eine davon und jeder Politologe kriegt Pickel von dem deplazierten „-en“.)

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Eine Reaktion zu “Wechselwähler aus politikwissenschaftlicher Sicht - Interview mit Prof. Karl-Rudolf Korte”

  1. Melli

    Lieber Paul!
    Dein Interview gefällt mir sehr gut.
    Die Antwort auf den etwaigen linken Schwerpunkt bei Wechselwählern war ja interessant: wechselwähler=gebildet=links=oder doch nicht…
    Ist eigentlich eine Prüfung bei ihm geplant?
    Es grüßt herzlich Melli

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