Programm
Wechselwähler sind die Bewegungsmelder der Demokratie. Sie sind kritisch, sie sind anspruchsvoll, sie sind die Avantgarde in einer immer diffuser werdenden Parteienlandschaft. Das Phänomen der Wechselwahl ist nicht neu. Selten hat es aber so das Zeitgefühl getroffen wie in diesem Jahr. „Was soll ich wählen?“ ist die immer häufiger gestellte Frage. Auch unsere sechs WGler wollen dieser Frage intensiv nachgehen. Offen, ehrlich, mit Spaß und Niveau.
Wichtig ist: Wir fordern keinen dazu auf, den politischen Wechsel zu wählen. Wir sind NICHT parteipolitisch motiviert. Ziel des Projektes ist es vielmehr, der wachsenden Zahl von Menschen ein Gesicht zu geben, die Politik spannend findet, aber sich partout nicht auf eine Partei festlegen kann oder will. Wir schaffen ein Forum, das es Leuten wie Dir und uns ermöglicht, sich offen über die Bundestagswahl auszutauschen und ehrlich zuzugeben: „Ich weiß nicht, wo ich mein Kreuz machen soll! Aber ich habe Spaß dabei!“
Zum Ablauf: Nach einer „Jetzt geht´s los!“-Sommerparty Mitte August in Berlin beginnt die heiße WG-Phase. Die sechs Bewohner sind sowohl virtuell als auch in der realen Welt aktiv. Sie gehen raus auf die Straße, fragen Freunde und Passanten. Sie teilen ihren virtuellen Kühlschrank, bloggen ihre Meinung über die Kampagnen der Parteien, diskutieren mit Politikern am Küchentisch und kommentieren den Wahlkampf im Videoblog, auf studiVZ oder über Twitter.
Die Wechselwähler WG vor dem Gespräch mit Cem Özedmir am 13.09.2009 in Berlin:
An den obligatorischen WG-Sonntagen finden sich die Mitbewohner dann zur Sonntagsrunde in der Hauptstadt ein, um ihre Erlebnisse der Woche Revue passieren zu lassen und um ihren Entscheidungsprozesses deutlich zu machen. Am Tag der Wahl haben sich die WGler dann - idealerweise - für eine Partei entschieden. Gemeinsam rufen sie zum Wahlgang auf. Denn: Entscheiden ist schwer, Wählen ist wichtig!











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