Rein von meiner Überzeugung und auch dem medial erzeugten Stimmungsbild ist die Frage so offensichtlich mit JA zu beantworten, dass ich um Gegenargumente zu finden mich von einer komplett anderen Richtung der Fragestellung nähern muss:
Mit dieser Freitagsfrage tue ich mich etwas schwer. Ich gehöre zu den Menschen weiblichen Wesen bei denen das Angstgefühl vergleichsweise schwach ausgeprägt ist. Fußweg allein nach Hause? -hey, ich wohn zentral und in einer guten Gegend, kein Problem und kein Taxi notwendig, nachts allein U-Bahn fahren? auch kein Ding am Wochenende sind die U-Bahnen bunt gefüllt und während der Woche stellen die Kölner Verkehrsbetriebe kurz vor zwei Uhr sowieso ihren Dienst ein, bliebe noch die S-Bahn… und genau da bekomme ich ein flaues Gefühl.Den ganzen Beitrag lesen »
Wir befinden uns in einem Krieg. Geographisch betrachtet ist der Kampf um Afghanistan ziemlich weit weg. Die Regierung hat sich mit ihrer Informationspolitik in den letzten Jahren, ganz vorsichtig ausgedrückt, sehr zurückhaltend gezeigt und damit ihr Übriges getan, Afghanistan weit weg erscheinen zu lassen. Ich habe auch nicht den von Paul zitierten Onkel in Kabul oder einen guten Freund, der zur Zeit für die Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz ist. Afghanistan war weit weg -bis Freitag. Den ganzen Beitrag lesen »
Nachdem die letzten Wochen bei mir sehr spd-lastig waren: der Besuch von Eva Högl in unserer WG, das Sommerfest der SPD Berlin-Mitte/Wedding, die Wahlparty zu den Landtags- und Kommunalwahlen im Willy-Brandt-Haus und zuletzt noch der SPD-Wahlkampfauftakt in Hannover im „Wir-für-Frank-Team“ und rot sich in dieser Zeit für mich zu einer echten Wahlalternative entwickelt hat (eine meiner drei Kommunalwahlstimmen ging an die SPD), war nun gelb an der Reihe und damit eine liberale Politik, die bei meinem freiheitsliebendem und gegen Bevormundung rebellierendem Naturell immer eine Wahloption darstellt.Den ganzen Beitrag lesen »
Als ich heute morgen um kurz nach 5:00 Uhr verschlafenen Auges die Freitagsfrage, ob Volksparteien zeitgemäß seien, las, war mein erster Gedanke, dass Karstadt insolvent geworden ist, weil das Konzept eben nicht mehr zeitgemäß war.
Trotz der Versuche die Verknüpfung erstmal als morgendliche Spinnerei abzutun und meine Gedankenströme wieder zur Räson und in geordnete Bahnen zu bringen, ließ mich diese Analogie doch nicht los:
Nun ist es offiziell, nachdem sich in den letzten Tagen wilde Gerüchte um eine vorgezogene Bundestagswahl rankten und Rücktrittsforderungen immer lauter wurden, gab Oscar Lafontaine heute vormittag seinen Rücktritt als Bundesfinanzminister bekannt und legte zeitgleich alle seine übrigen Ämter nieder.