Mit dieser Haltung und Botschaft habe ich mich im Juli um einen Platz in der Wechselwähler-WG beworben.
Aber was ist nun aus diesem Kontaktgesuch geworden? Um es vorweg zu nehmen: die Partei fürs Leben habe ich nicht gefunden, genau genommen noch nicht mal die Partei für den Wahlabend.
Im dritten Teil Frau Eckenbach, bisher kommunalpolitisch umtriebig und engagiert in der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft. Vor der Zeche Zollverein fragte ich sie vor allem zu Sozial-, Bildlungs-, und Integrationspolitik.
„Der kann nichts“, „Die gesamte Homepage zeigt nur Berlin-Pankow und keine Inhalte“ „Letzte Woche der Bundesvorsitzende der Grünen und die CDU schickt uns jetzt nach ewigem Zögern jemanden, der eh keine Chance hat.“ So ungefähr war das Stimmungsbild im ICE zwischen Hannover und Berlin, wo ich auf meine beiden WG-Mitbewohner Eberhard und Paul traf und wir neben dem CDU-Programm 2009-2013 auch über Gottfried Ludewigs Auftritt bei Anne Will diskutierten. Absolute Unvoreingenommenheit also in unserer hochrepräsentativen WG, in der die Grünen noch nicht mal einen Koalitionspartner zum Regieren bräuchten und die CDU -wenn überhaupt- auf einen Quotenmagneten an unserem Kühlschrank kommt. Den ganzen Beitrag lesen »
ohne Stock (im Arsch) und Hut (komma auf der) plauderte er lässig, überzeugt und ohne sich zurückzuhalten über Bildung, Steuerpolitik, Integration und manches mehr. Steht ihm gut, ist gar wohlgemut Den ganzen Beitrag lesen »
Ach ja, die Vorurteile. Ich habe mir schon fast gedacht, dass die CDU uns Umgangslinken einen ihrer hipperen Leute schickt, der WG nicht für die Abkürzung „Wertgegenstand“ hält, modisch nicht komplett in der Pullunder-Segelschuh-Phase stecken geblieben ist und der auch sonst nicht in die Klischees der beschworenen jungen Bürgerlichkeit fällt. Doch wie steht`s mit den Inhalten, bringt Gottfried alten Wein in neuen Schläuchen?
Da ich ja leider morgen nicht an der Sonntagsrunde teilnehmen kann, beschäftige ich mich schon mal vorweg mit der CDU.
Mein persönliches Verhältnis zu dieser Partei ist folgendermaßen zu beschreiben: Opa war Bürgermeister- für die CDU. Onkel ist Bürgermeister-für die CDU. Meine (fast) gesamte angeheiratete Familie sind Bayer und- ihr habt’s erraten: CSU Wähler. In diesem Sinne sind die Damen und Herren meiner Welt gar nicht so fern. Den ganzen Beitrag lesen »
Als ich heute morgen um kurz nach 5:00 Uhr verschlafenen Auges die Freitagsfrage, ob Volksparteien zeitgemäß seien, las, war mein erster Gedanke, dass Karstadt insolvent geworden ist, weil das Konzept eben nicht mehr zeitgemäß war.
Trotz der Versuche die Verknüpfung erstmal als morgendliche Spinnerei abzutun und meine Gedankenströme wieder zur Räson und in geordnete Bahnen zu bringen, ließ mich diese Analogie doch nicht los:
Eigentlich sind mir Parteien zuwider. Egal ob Volks- oder Klientelpartei, Rundumprogrammatik oder Single-Issue-Phänomen. Partei heißt für mich immer Unterordnung unter einen Konsens, das Mittragen von ungewollten Entscheidungen und eigenartigen Programmauswüchsen. Den ganzen Beitrag lesen »
Was für eine schöne Frage! Darüber genau habe ich mir vorgestern Gedanken gemacht, die Landtagswahlen Revue passieren lassend und die katastrophalen Ergebnisse und Verluste von CDU und SPD anschauend.
In Anbetracht dessen, dass 18 % der Deuschen laut einer Forsa Umfrage, Horst Schlemmer, eine Kunstfigur, zum Bundeskanzler wählen würden, muss man sich schon Fragen, ob wir nicht ein Riesenproblem in Deutschland haben. Den ganzen Beitrag lesen »