Würde ich Herrn Lindner auf der Straße treffen, ich wüsste nicht, ob ich ihn nicht vielleicht mit Kai Diekmann verwechseln würde. Gelackt und statusbewusst wird souverän Abstand gewahrt. Nein, ein Bier trinken gehen möchte ich mit ihm nicht, aber für mich geht’s in der Politik um Positionen und nicht unbedingt um Sympathien. Was also hat mir die Begegnung inhaltlich gegeben?
Nachdem die letzten Wochen bei mir sehr spd-lastig waren: der Besuch von Eva Högl in unserer WG, das Sommerfest der SPD Berlin-Mitte/Wedding, die Wahlparty zu den Landtags- und Kommunalwahlen im Willy-Brandt-Haus und zuletzt noch der SPD-Wahlkampfauftakt in Hannover im „Wir-für-Frank-Team“ und rot sich in dieser Zeit für mich zu einer echten Wahlalternative entwickelt hat (eine meiner drei Kommunalwahlstimmen ging an die SPD), war nun gelb an der Reihe und damit eine liberale Politik, die bei meinem freiheitsliebendem und gegen Bevormundung rebellierendem Naturell immer eine Wahloption darstellt.Den ganzen Beitrag lesen »