Sechs spannende Wochen des Wechselwähler-WG-Lebens liegen hinter uns. Gemeinsam mit den Bewohnern Anselme, Christine, Eberhard, Ewa, Paul und Tobias blicken wir auf eine intensive Zeit zurück.
Offen, kritisch und ehrlich ließen die sechs WG-Bewohner Tausende von interessierten Nutzern an ihrem Entscheidungsprozess vor der Bundestagswahl teilhaben. Mit ihren spannenden Beiträgen, witzigen Aktionen und den allwöchentlichen Sonntagsrunden mit Politikern in Berlin haben sie die WG erfolgreich mit Leben erfüllt – und so auch das Interesse der unterschiedlichsten Medien auf sich gelenkt.
Unser Ziel war es, jungen Wählern ein Format zu bieten, mit dem sie einen persönlichen, spannenden und lockeren Zugang zum Wahlkampf bekommen.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern der Website, den fleißigen Kommentatoren, den sechs Bewohnern und unseren Unterstützern, die das Projekt überhaupt erst möglich gemacht haben.
Mit dieser Haltung und Botschaft habe ich mich im Juli um einen Platz in der Wechselwähler-WG beworben.
Aber was ist nun aus diesem Kontaktgesuch geworden? Um es vorweg zu nehmen: die Partei fürs Leben habe ich nicht gefunden, genau genommen noch nicht mal die Partei für den Wahlabend.
29. September 2009 um 10:55 Uhr von Netzdemokraten
Am Wahlabend haben die Bewohner der Wechselwähler-WG zusammen mit dem WG-Urgestein Rainer Langhans (Kommune 1) über das (politische) WG-Leben von damals und heute diskutiert und gemeinsam den Wahlausgang kommentiert.
Weitere Eindrücke vom Wahlabend mit Rainer Langhans und den WG-Bewohnern bei der Wahlparty im Berliner Betahaus haben wir in einer Fotostrecke zusammengestellt.
Beim offiziellen Start in den Wahlsommer´09 waren am vergangenen Wochenende auch die Wechselwähler aus der WG dabei, um sich und ihr Projekt zur Bundestagswahl vorzustellen. Zusammen mit den Netzdemokraten hatten insgesamt 10 politische Initiativen und Gruppen zu dem Event geladen, darunter auch unser Medienpartner politik.de mit Kamera-Team:
Zum Auftakt der heißen Phase im Bundestagswahlkampf besuchte Katja Kipping (DIE LINKE) am Sonntag die Wechselwähler-WG. Die Kamera von politik.de hat die Begegnung zwischen der Politikerin und den Bewohnern eingefangen:
Die Europawahl hat es gezeigt. Die Zahl der Stammwähler nimmt ab, nur 72 % blieb bei der altbewährten Parteibindung und jeder vierte wechselte das Lager. Eine Entwicklung, die diesmal besonders die SPD getroffen hat. Aber auch die anderen Parteien müssen sich durch die wechselnde Wählergunst neu orientieren.
Interessant ist der Artikel von Peter Fahrenholz in der Süddeutschen Zeitung zu neuen Koalitions-Optionen: